Das Projekt


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  • Unser Bauvorhaben
  • Verlauf und aktueller Stand

Unser Bauvorhaben

  • Wir kaufen ein Grundstück in zentraler Lage von Landau. Darauf lässt unsere Architektengruppe eine Wohnanlage errichten, die unseren Zielen des Mehrgenerationen-Wohnens in guter Nachbarschaft Rechnung trägt.
  • Wir bauen ca. 35 Wohneinheiten von 50 bis 130 m² (jeweils mit Terrasse, Loggia oder Dachterrasse),  deren Ausgestaltung die zukünftigen Bewohner von Anfang an mit entscheiden.
  • Unsere Wohnanlage enthält Aufenthalts- und Kommunikationsräume sowie Gemeinschaftsflächen im Freien, die Möglichkeiten für gemeinschaftliche Aktivitäten mit Wirkung nach innen und außen bieten.
  • Selbstverständlichkeiten sind für uns u.a. eine barrierearme Erschließung und hohe Standards bei Qualität und Ökologie des Bauens.

Verlauf und aktueller Stand

27. November 2011: Advents-Jazz im Generationenhof

Die Jazz-Combo "night and day" ist heute im Gemeinschaftsraum des Generationenhof Landau angekündigt. Ein Sonntag-nachmittägliches Konzert will uns schon mal ein wenig auf die Adventszeit einstimmen. Schon geraume Zeit vor dem offiziellen Beginn tummeln sich im Erdgeschoß Bandmitglieder, BewohnerInnen und Gäste ... manche fleißig/aktiv/umtriebig, andere gemütlich plaudernd bei enem Gläschen Wein zusammen stehend. Fast pünktlich um 17 Uhr geht es los. Sängerin Dani Kunz und ihre drei Musiker ziehen uns rasch in ihren Bann. Die Band präsentiert ein  Programm aus 14 Stücken, die thematisch ausschließlich auf die Advents- und Weihnachtszeit bezogen sind. Auf ihre eigene jazzige Art und und Weise arrangieren bzw. interpretieren "night and day" bekannte Klassiker und weniger bekannte Perlen der Weihnachtsmusik. Von still-bewegenden Weisen über fetzige/groovige Songs bis zu ironisch-heiteren Stücken spannen sie einen Bogen, der beim Publikum sehr gut ankommt. Knapp 40 Menschen - ein bunt gemischter Haufen aus Jung und Alt - genießt diesen vergnüglichen/heiteren  Einstieg in die Vorweihnachtszeit.

September / Oktober 2011: Guter Baufortschritt

Die Witterung mit trockenen und sonnigen Tagen bis weit in den Herbst hinein erweist sich als Glücksfall für den Bau unseres Hauses 2. Die leichten Verzögerungen im Baufortschritt haben wir wieder eingeholt; die für März/April geplanten Einzugstermine werden wir halten können.

August 2011: Wir sind komplett!

Mittlerweile sind wir komplett. Alle Wohnungen im neuen Haus 2 sind nun vergeben. Wer jetzt noch Interesse am gemeinschaftlichen Wohnen in Landau hat, kann sich auf unsere Warteliste setzen lassen ... oder selbst eine Baugruppe gründen; die Stadt Landau hat noch diverse Grundstücke, die geeignet sind ... unter anderem eines in direkter Nachbarschaft zum Generationenhof.

Der Bau von Haus 2 kommt gut voran. Der Rohbau incl. aller Nach- und Aufräumarbeiten ist abgeschlossen. Innen wirken im großen Stil die Gewerke Heizung, Sanitär und Trockenbau.

29. - 31. Juli 2011: Kunstvolles Richtfest

Schon am Donnerstag geht es hoch her auf der Baustelle. Die Bauarbeiter mauern keine Wände, sondern räumen das Erdgeschoss leer und machen Ordnung auf der ganzen Baustelle. Eine ganze Rehe von MitwirkerInnen des Generationenhofs wuselt ebenfalls dort herum und stellen Tische und Bänke auf - vor allem aber präparieren sie drei große Räume als Galerie und bauen dort eine Ausstellung auf. Vier unserer BewohnerInnen von Haus 1 haben sich anlässlich des Richtfest zur Künstlergemeinschaft 4X7A zusammengetan und eine Gemeinschaftsausstellung auf die Beine gestellt: Ursula Havekost (Gebrauchskeramik), Marlene Hüsken (Malerei, Skultpturen), Marlies Wolf (Gartenkeramik) und Joachim Trauth (Keramik). Am Sa/So ist die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich und zahlreiche Menschen nutzen die Gelegenheit zum Besuch des ungewöhnlichen Ausstellungsortes.

   

   

Am Freitag 29. Juli um 15 Uhr ist Großer Bahnhof in der Haardtstraße 7B. Der Oberbürgermeister, der Landtagsabgeordnete, verschiedene Fraktionsvorsitzende des Stadtrats und weitere Gäste aus der Landauer Politik und Wirtschaft geben sich im Rohbau unseres Haus 2 die Ehre. Um die 70 muntere Gäste, erfreute Reden und Grußworte, interessante Kontakte und Gespräche sowie reichlich Essen und Trinken bewirken allenthalben heitere Gesichter. Ein auftretendes Gewitter lässt zwar den Vortrag des Richtspruchs fast im Donnergrollen und Regenpsrasseln untergehen, doch der Stimmung tut das Wetter keinen Abbruch ...

   

     

Mai - Juli 2011

Nach und nach wachsen die Obergeschosse in die Höhe. Parallel legen bereits die Elektriker ihre Kabel ein.

Die Südpfalz leidet unter Trockenheit, doch für unseren Bau ist das Wetter die ganze Zeit sehr, sehr günstig.

Weitere Gewerke sind vergeben: Fenster, Türen, Heizung und Sanitär, Estricharbeiten ...

Februar - April 2011

April: Die Kellerdecke wird vorbereitet. Wieder ein hochkomplexes System von Verschalungen und Stahlgeflecht. Die Fertigteile für die Decken sind nicht wie geplant lieferbar -> kleine Verzögerung. Dennoch bginnt Ende April das Betonieren der Kellerdecke und bereits die ersten Wände des Erdgeschosses werden gemauert. Die Elektroarbeiten sind vergeben; weitere Ausschreibungen laufen ...

 


 

4. April: Großes Putzfest in Haus 1: Bei bestem Frühlingswetter wirbeln gut 15 MitbewohnerInnen in Haus, Hof, Garten und Keller herum. Überall wird gewischt, gefegt, gewienert und gesäubert, dass es eine wahre Pracht ist. Als Großtat wird allgemein der heldenhafte Einsatz unserer Dampfstrahl-bewehrten Männergruppe in der Tiefgarage angesehen. Das abschließende gemeinsame Mittagsmahl verläuft in blendender Laune.

    

März: Die Kellerwände entstehen. Der Bau geht überhaupt gut voran. Das Wetter spielt mit: keine Kälteperioden mehr, kein Schnee, meist sonnig, ungewöhnlich mildes Frühlingswetter. kaum Regen und Null Probleme mit dem Grundwasser.

   

4. März
: Die Bodenplatte wird gegossen. Ununterbrochen rollen die Fertigbeton-Lkw auf die Baustelle und bis spät in die Nacht heulen und knattern die Flügelglättmaschinen.

   

Februar:
Der Kran ist aufgebaut. Die Bodenplatte wird vorbereitet. Unsere Männer vom Bau legen, stapeln und verflechten zahllose Tonnen von Stahl in einer komplexen Struktur.

 

 

Januar 2011

24. Januar: Rüttelstopfverdichtung

Wieder ein beeindruckendes Schauspiel am frühen Montag Morgen. Diesmal ist es die Rüttelstopfverdichtungsmaschine, die ab heute daran arbeitet, den Untergrund für das neue Gebäude ausreichend tragfähig zu machen. Das gelbe Monster ist zwar gar nicht so laut wie befürchtet, doch die Vibrationen, die es beim Rütteln erzeugt, sind beträchtlich. Da klirren schon mal die Gläser im Schrank. Auf glatten Oberflächen beginnen Dinge wie bei spirituellen Séancen zu wandern und einzelne Gegenstände fallen sogar von der Kommode herunter.

Die Maschine arbeitet wochentags von 7 bis 18 Uhr - und das ca. 10 Tage lang. Da sind unsere berufstätigen MitbewohnerInnen vergleichsweise froh; sie müssen das Dröhnen und Vibrieren täglich nur für recht kurze Zeit ertragen. Wer frei hat oder RentnerIn ist, behilft sich mit allen möglichen Maßnahmen: lange Spaziergänge, Freunde besuchen, die Zeitung in der Stadtbibliothek oder im Café lesen, den lange geplanten Einkauf oder Museumsbesuch endlich in Angriff nehmen usw. Und notfalls hilft der Spruch einer künftigen Bewohnerin von Haus 2, die da gesagt hat "Baulärm von der Haardtstraße 7B ist Musik in meinen Ohren".



10. Januar: Es geht weiter

Die Weihnachts-Baupause erschien uns endlos lang ... ganz ungeduldig haben wir darauf gewartet, dass es mit dem Aushub weiter geht. Heute ist es soweit. Der Bagger nimmt seine Arbeit wieder auf und schon am Ende der Woche ist die Baugrube fertig ausgehoben

13. Dezember 2010: Erdarbeiten für den Bau von Haus 2 beginnen!

Frühmorgens um kurz nach 7 Uhr brummt es von der Südseite unseres Grundstücks her. Die erfreuten Gesichter der Bewohner, die ans Fenster treten, sehen im Halbdunkel der anbrechenden Dämmerung verschiedene Lichter leuchten und erkennen allmählich, dass da ein gelber Bagger gemeinsam mit einigen Lkw zugange ist. Der Aushub der Baugrube für Haus 2 beginnt! Kurz nach Sonnenaufgang schießen wir die ersten Fotos und die Nachricht kursiert auf vielfältige Weise durchs Netzwerk der Baugruppe ...



Wie schon bei Haus 1 finden die Erdarbeiten ideales Baggerwetter vor: Ein sonniger Wintertag mit leichtem Frost - da beggert es sich ganz wunderbar. Wir deuten das als gutes Zeichen und freuen uns sehr, dass es endlich losgeht ... auch wenn die niedergehenden Schneemassen die Arbeiten schon nach wenigen Tagen leider wieder zum Erliegen bringen.

Oktober/November 2010

30. November: Genossenschaftsprüfung "bestanden"

Der Prüfungsverband PkmG hat die Prüfung unserer Genossenschaft (LAWOGE eG) gemäß dem Genossenschaftsgestz abgeschlossen. Der Prüfungsbericht für die ersten beiden Geschäftsjahre 2008/2009 liegt vor. Der Prüfungsverband attestiert uns darin, dass die LAWOGE eG mit wenigen Einschränkungen den Verpflichtungen aus Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung nachgekommen sei, dass sich unsere wirtschaftlichen Verhältnisse als geordnet darstellen, dass die Vermögensstruktur ausgeglichen und die Zahlungsbereitschaft gewährleistet sei. Wir sind froh und stolz, dass wir als junge Genossenschaft dieses sehr zufriedenstellende Ergebnis erzielt haben.

26. November: Grundstück für Haus 2 gekauft - Bagger marsch!

11.30 Uhr im Notariat Dr. Richter in Landau: Unsere Vorstandmitglieder Gisela Wissing und Manfred Eberle unterzeichnen die Urkunde über den Kauf des Nachbargrundstücks Haardtstraße 7B. Endlich ist dieser weitere Meilenstein auf dem Weg zum Bau des zweiten Teils des Generationenhof Landau geschafft.

Die Rohbaufirma - wieder unser bewährter Partner J. Ecker Söhne, Landau - steht bereits in den Startlöchern und erhält gleich am nachmittag den Auftrag für die ersten Arbeiten: Erdaushub, Rüttelstopfverdichtung usw. Wenn das Wetter mitspielt, können wir in Kürze tatsächlich den Bagger baggern sehen ...

20. November: GeHoLa en France


In Strasbourg findet vom 19. bis 21. November das landesweite Treffen der französischen Wohnprojekte und Initiativen statt. In Frankreich steckt die Wohhnprojekte-Bewegung noch in den Kinderschuhen. Wir präsentieren in der Werkstatt "Mixite des generations" (Generationenübergreifendes Wohnen) den Generationenhof Landau. Die Franzosen sind beeindruckt von unserem doch recht umfassenden Konzept und insbesondere von der Tatsache, dass wir es es tatsächlich realisiert haben und dass sich die Erwartungen der MitstreiterInnen mehr als erfüllt haben. Verschiedene Gruppen und Einzelpersonen haben bereits um eine Besuchs- und Besichtigungsmöglichkeit in Landau gebeten.


 

Oktober: Finanzierung steht; Grundstückskauf stockt


Die Finanzierung für unser Haus 2 steht komplett. Der Kreditvertrag über das Hypodarlehen ist unterzeichnet. Der Bauantrag ist eingereicht. Von unserer Seite steht einem Baubeginn nichts mehr im Wege. Schwieriger als erwartet gestalten sich leider die Verhandlungen mit den verschiedenen Behörden wegen des Kaufs des städtischen Grundstücks. Eine ganze Reihe unerwarteter Änderungen, Fragen, Bedenken und Probleme wollen gelöst, bearbeitet und geklärt werden. Das viele Hin und Her zwingt uns, den für diesen Monat geplanten Baubeginn immer wieder zu verschieben.


24. Oktober: Jazz im Gemeinschaftsraum


Ein vergnüglicher Sonntag Vormittag für Jung und Alt mit der gut gelaunten Neustadter Band 4-jazz.


 

September 2010

13. September: Baubeginn von Haus 2 rückt in greifbare Nähe


Unsere Infoveranstaltungen für weitere Wohn-InteressentInnen sind weiterhin sehr gut besucht. Nur noch einige wenige Wohnungen sind frei. Eine Finanzierungszusage der Bank liegt vor und der Grundstückskauf steht kurz bevor.


8. September: Pflege-WG ist komplett


Alle drei Plätze in unserer Pflege-WG sind jetzt vergeben. Die Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Sozialstation klappt zur besten Zufriedenheit aller Beteiligten. Die Bewohnerinnen fühlen sich pudelwohl bei uns und genießen die warmen Spätsommertage auf ihrer zentral gelegenen Südterrasse und die zahlreichen Begegnungen und Kontakte mit den übrigen BewohnerInnen der Wohnanlage.

27. August: Offizielle Eröffung

Mit großem Bahnhof feiern wir heue die offizielle Eröffung unsere Wohnprojekts. Wir wohnen hier zwar schon seit geraumer Zeit; doch erst jetzt - nach der Sommerpause und nachdem sich alles in vorzeigbarerer Form befindet - haben wir zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Viele sind gekommen um das fertig gestellte Haus 1 des Generationenhof in Augenschein zu nehmen und der LAWOGE Referenz zu erweisen. Neben den Vertretern unserer Projektpartner, von Behörden, Bank und Geschäftspartnern sind insbesondere auch VertreterInnen aus der Politik erschienen, um zum Erfolg des Projekts zu gratulieren:

Malu Dreyer, Sozialministerin des Landes RLP lobt besonders, dass sich das Projekt mit seinem generationenübergreifenden und Pflege-integrierenden Konzept aktiv den sozialen und demografischen Herausforderungen unserer Zeit stellt. Hans-Dieter Schlimmer, Oberbürgermeister der Stadt Landau, zeigt sich stolz, dass sich gerade in "seiner" Stadt Landau ein Wohnprojekt mit einem für Stadt und Land durchaus modellhaften Ansatz entwickelt hat. Christine Baumann, Schirmherrin des Projekts und ehem. Landtagsabgeordnete, ist glücklich, dass das Projekt, das sie persönlich seit fast 10 Jahren begleitet und unterstützt hat, nun endlich und tatsächlich Wirklichkeit geworden ist.

Die Mitglieder der Baugruppe schätzen es, dass ihr langjähriges Engagement von Politik und Verwaltung gewürdigt und anerkannt wird. In bester Laune genießen wir Sekt und Häppchen, führen die Besucher durch die Wohnanlage und führen viele Gespräche mit unseren Gästen.


   

20. Juli 2010: GeHoLa-AutoTeilen startet

Vor drei Wochen hat unser Mitbewohner M. seinen Pkw verkauft. Seither ist er hauptsächlich per Fahrrad unterwegs. Kein Problem - unser Wohnprojekt befindet sich in zentraler Lage in Landau und die Entfernung zum Arbeitsplatz beträgt gerade mal 6 km. Doch manchmal braucht er auch weiterhin ein Auto. Zum Beispiel für den Besuch des Jazz-Konzerts, das nächste Woche in Karlsruhe stattfindet.

Aber auch das ist kein Problem - dank des gerade eben in Betrieb gegangenen GeHoLa-AutoTeilen-Systems. Jetzt sitzt M. vor seinem PC und reserviert per Online-Buchungssystem den Peugeot seiner Mitbewohnerin A. für den gewünschten Abend.

Möglich geworden ist das durch die Initiative und das Engagement einer Arbeitsgruppe unseres Wohnprojekts. In mehreren Treffen hat die Gruppe alles überlegt, geplant und vorbereitet, was für eine kleine CarSharing-Organisation nötig ist: Rahmenbedingungen, Regeln, Kosten, Abrechnungsmodalitäten usw. Die HalterInnen haben ihre Versicherungsverträge geprüft/angepasst, ihren Wagen ausleih-tauglich gemacht und ein Fahrtenbuch besorgt. Unsere PC-Experten haben das Online-Buchungssystem eingerichtet (Wir nutzen das elkato-Buchungssystem der Vaterstettener Auto-Teiler e.V.). Seit gestern Abend kann jetzt gebucht werden, aus einem Pool von zunächst fünf Autos - vom Smart bis zum geräumigen Kombi mit Anhängerkupplung und Dachbox.

Juni/Juli 2010

15. Juli: Die Pflege-WG geht an den Start

Die erste Mitbewohnerin für unsere Pflege-WG hat sich gefunden. Die Tinte unter den Verträgen ist trocken und bald kann G. bei uns einziehen.

9. Juli: Baustelle ade

Der letzte Rest Baustellen-Feeling ist jetzt endgültig vom Grundstück Haardtstraße 7A verschwunden. Der Kran wurde schon vor einigen Tagen abgebaut. Die letzten Stein- und Sandhaufen, das Dixi-Klo und die letzten Maschinen und Geräte sind seit heute entfernt, plattgemacht, eingepackt oder aufgeladen worden. So macht nun endlich auch unsere Südseite einen deutlich passableren Eindruck - und die Bewohner der unteren Geschosse genießen die freie bzw. schönere Aussicht. Die leeren Flächen lassen sich übrigens wunderbar für eine Partie Boule nutzen ..

    


1. Juli: der allerletzte Handwerker-Arbeitstag

Heute haben die GALA-Bauer die letzten Steine für das Pflaster vor dem Haus gelegt. Das Stauben und Kreischen der Steinsäge hat ein Ende. Ein Aufatmen geht durch die Reihen der Bewohner - insbesondere der Nicht-Berufstätigen. Und endlich, endlich sind alle, aber auch wirklich alle Gewerke mit ihren Arbeiten fertig. Die lauen Sommerabende lassen sich nun draußen richtig schön genießen; immer öfter finden unsere Gremientreffen eine Verlängerung auf der Terrasse des Gemeinschaftsraums; oder man sitzt einfach in lockerer/spontaner Runde im Hof vor unserer schönen Fahrradeinhausung bei einer Flasche Wein beisammen ...


Juni
Der Monat steht im Zeichen der Verschönerung. Die Garten- und Landschaftsbauer stellen mit voller Kraft die Außenanlagen fertig. Zahlreiche Mitglieder der Baugruppe packen kräftig an: Sie richten das Büro ein, sie montieren zweckmäßige kleine Vorrichtungen, Regale usw. an verschiedenen Stellen im und am Haus, sie legen Beete an und pflanzen zahllose Blumen; auf der Südseite entsteht sogar eine wunderschöne Kräuterschnecken-Steingarten-Kombiation. Am Ende des Monats sieht es ums Haus rum schon richtig freundlich-wohnlich aus.
   

Mai 2010

29. Mai: Steigende Mitgliederzahlen - nur noch wenige Wohnungen frei

Mittlerweile sind wir 40 Menschen in der Baugruppe. Heute präsentieren wir unsere jüngsten. Unser erstes Baby, die kleine J. (links), hat bereits eine potenzielle Freundin in der Wohnung nebenan: Die Eltern der knapp ein Jahr alten M. (rechts) haben eben heute den Gesellschaftervertrag unterschrieben. Die freien Wohnungen werden immer weniger ... wer ernsthaft interessiert ist, sollte sich sputen.

   


11. Mai: Haus 2 wird immer konkreter

Eine akzeptable Kostenplanung für den zweiten Teil des Generationenhof Landau liegt vor. Auf der BauKo-Sitzung geben wir grünes Licht: Unsere Architekten können ab sofort mit der Entwurfsplanung beginnen und den Bauantrag erstellen.
Parallel arbeiten unsere Finanzleute fieberhaft an der Vorbereitung des Grundstückskaufs.


Mai: Der Wonnemonat beglückt auch uns

Für die sonnen- und wärmeverwöhnte Südpfalz ist es zwar immer noch deutlich zu frisch und zu feucht; doch können die verbliebenen Gewerke jetzt endlich einigermaßen durchgängig arbeiten. Und so geht es nun auch mit Riesenschritten voran: Alle Terrassen und Loggien sind jetzt begeh- und benutzbar; die Laubengänge und Treppenhäuser sind fertig. Die Außenbeleuchtungen sind komplett installiert. Der Baukran ist abgebaut. Der Baustellen-Feeling verliert sich so ganz langsam ... wir können mittlerweilere sogar sauberen Fußes in unsere Wohnungen gelangen ... zumal jetzt auch die Tiefgarage in Betrieb gegangen ist.
Das Wohnen und Leben in der Haardtstraße normalisiert sich. Die meisten von uns sind jetzt schon ganz gut in ihren Wohnungen eingerichtet; in den geschützten Loggien kann man schon mal draußen sitzen. Das Zusammenleben verläuft bisher völlig unproblematisch - im Gegenteil, wir haben eine Riesenfreude daran! - und wir fühlen uns in der neuen Wohnanlage zunehmend zuhause.

April 2010

16.-17. April: Große Pflanzaktion

Zwei Tage lang sind wir draußen zugange. Viele MitwirkerInnen packen mit an: Wir installieren - zum Teil beachtlich große - Bäume vor und hinter dem Haus, wir legen meterweise Hecken an, wir pflanzen zahllose kleine Sträucher und Blumen und wir verarbeiten kubikmeterweise Mutterboden und Rindenmulch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir sind stolz und glücklich, dass es nun auch draußen ums Haus herum etwas "wohnlicher" wird.


April-Wetter

Das Wetter bereitet uns immer noch Sorgen. Der ungewöhnlich lange, kalte und nasse Winter will nicht enden; Woche um Woche vergeht und die endgültige Baufertigstellung verschiebt sich immer weiter nach hinten. Erst Ende des Monats können die Plattenleger und Landschaftsbauer richtig loslegen.

1. April: Gerüstfrei

Kein Aprilscherz! Endlich präsentiert sich unser Gebäude ohne Gerüst. Gestern haben die Gerüstbauer alles abgebaut und die (heute ausnahmsweise mal) scheinende Sonne lässt die schönen Farben unserer Fassade leuchten; die Fruhjahrs-Sonnenstrahlen können endlich ungehindert in die Wohnungen dringen.


März 2010

25. März: Klaus Dörner lobt den Generationenhof Landau

Der Soziologe Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner ist einer der profiliertesten Vordenker in Sachen Deinstitutionalisierung. In seinem Buch "Leben und sterben, wo ich hingehöre. Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem" plädiert er mit Überzeugungskraft und zahllosen Beispielen für die Abschaffung aller Heime und stationären Versorgungseinrichtungen - sei es für Alte, psychisch Kranke, Demente oder andere Menschen mit größerem Hilfe- oder Pflegebedarf.

Heute abend spricht er in Landau über "Nachbarschaftliches Leben und Wohnen im Quartier". Wegen des großen Andrangs musste der Termin in einen größeren Saal verlegt werden. Bereits zu Beginn seines Vortrags erwähnt und lobt Klaus Dörner ausdrücklich den Generationenhof Landau mit seinem Konzept der integrierten Pflegewohngemeinschaft. Denn genau solche ambulanten, selbstorganisierten Modelle sind laut Klaus Dörner wichtige Ansätze, um der durchaus dramatischen Entwicklung zu begegnen und aus der Krise der Hilfesysteme eine Chance für eine menschlichere Zukunft und eine solidarische soziale Umwelt zu machen.


Haus 2: Es geht voran!

15./16. März: Die frisch konstituierte BauKo (Bau-Koordinationsgremium) für Haus 2 nimmt ihre Arbeit auf und trifft sich zu den ersten Besprechungen und Abstimmungen mit Planern, Beratern und Fachingenieueren. Und überhaupt geht es jetzt richtig voran mit Haus 2: Mittlerweile besteht unsere Baugruppe aus insgesamt 37 Menschen; 11 Wohnungen in Haus 2 sind bereits vergeben; der planerische Vorentwurf der Gebäude und Wohnungen für Haus 2 liegt vor; unsere Architekten sind mit der Erstellung der Kostenschätzung beauftragt; erste Entwürfe des Bauzeitenplans werden diskutiert und parallel arbeiten wir schon an der Klärung der Finanzierung.


Leben in Haus 1

Anfang/Mitte des Monats ziehen die letzten beiden Parteien ein. Nun sind alle vergebenen Wohnungen bewohnt; 22 Menschen leben jetzt hier unter einem gemeinsamen Dach und genießen die über alle Maßen angenehme Nachbarschaft. Es entstehen schon jetzt - ohne besondere Planung, ohne Anstoß, sondern ganz spontan -  zahlreiche kleine und große Gemeinschaftsaktivitäten: Zeitungen wandern im laufe eines Tages durch mehrere Wohnungen; verschiedene Parteien nutzen Waschmaschinen bzw. Trockner gemeinsam; geteilte Kuchentafeln, Mittagstische und Weinflaschen sind eine Selbstverständlichkeit; AutoTeilen/CarSharing ist heftig im Gespräch; kleine Grüppchen tun sich zusammen zum gemeinsamen Kulturbesuch; für fast alle Anliegen findet sich im Haus eine helfende Hand; ein regelmäßiger gemeinsamer "großer" Sonntagsbrunch im Gemeinschaftsraum ist organisiert usw.

Kurzum - es ist eine große Freude und eine große Bereicherung, hier zu wohnen und zu leben. Wer sich kurzfristig entscheiden will/kann: Noch sind zwei Wohnungen frei, die sofort bezogen werden können (55 bzw. 105 m²).

20. Februar 2010: Wohnstart @ GeHoLa / Tag der offenen Tür

Unsere Gemeinschaftsräume sind - wenigstens provisorisch - in Betrieb. Am Donnerstag haben wir noch letzte Hand angelegt: restliche Spuren der Bauarbeiten beseitigen, Tische und Stühle aufstellen, Bilder aufhängen und alles einfach ein wenig freundlich gestalten. Am Freitag fand die erste Veranstaltung im großen Raum statt: Die direkten Anwohner/Nachbarn unseres Viertels trafen zum Bugrüßungsumtrunk und Kennenlern-Plausch ein.


Und heute am Samstag ist großer Bahnhof: Der Generationenhof Landau präsentiert sich erstmals der Öffentlichkeit. Unter dem Motto "Aus einem Traum wird Leben – Wohnstart im Generationenhof Landau" laden wir alle interessierten Menschen zum Tag der offenen Türen ein. Und die Resonanz ist überwältigend: Bereits um 11 Uhr ist der Gemeinschaftsraum brechend voll; eigentlich hatten wir nur zwei Termine für Führungen durch die Wohnanlage vorgesehen, doch der Andrang ist so groß, dass wir spontan entscheiden, weitere FührerInnen zu benennen und kontinuierlich Rundgänge anzubieten. Und so ziehen bis 16 Uhr ständig kleinere oder größere Gruppen von neugierigen/interessierten Menschen in Begleitung unserer Mitglieder durch Laubengänge und Treppenhäuser und besichtigen die verschiedenen Wohnungen und Gemeinschaftsräume ... und zwischendrin Freunde, Bekannte und "KollegInnen" aus anderen Wohnprojekten bzw. Initiativen sowie einzelne Besucher, die auf eigene Faust losziehen ... und sogar ein Kamerateam des SWR-Fernsehens, das unseren Wohnstart ausfuehrlich in den Abendnachrichten bringt.


Insgesamt "überrennen" uns an diesem Tag ca. 200 BesucherInnen - nicht nur aus Landau und Umgebung, sondern aus ganz Rheinland-Pfalz ... wir sind überrascht und erfreut über das große Interesse, über die überaus wohlwollenden Rückmeldungen zu unserem Projekt und über die vielen Begegnungen und Gespräche mit den BesucherInnen. Abends sind wir müde und geschafft - und ein wenig glücklich und stolz; der Tag hat erneut bestätigt, dass sich viele Menschen ähnliche Fragen zum Thema Leben/Wohnen stellen wie wir. Der "Wohnstart @ GeHoLa" zeigt, dass sich mit Leidenschaft, Geduld und gemeinsamen Engagement durchaus konkrete Antworten auf einige Fragen finden und umsetzen lassen. Und

vielleicht machen wir ja sogar der einen oder dem anderen ein wenig Lust, sich auf den Weg zu machen ...

Januar 2010

Nach und nach beziehen die Mitglieder der Baugruppe ihre Wohnungen. Die Bedingungen sind zwar ziemlich unerfreulich: Kälte mit Schnee+Eis oder Regen mit Nässe+Schmutz machen jeden Umzug zu einem zweifelhaften Vergnügen. Doch der Stimmung tut das keinen Abbruch: Die, die schon in ihren nagelneuen, schön warmen und ruhigen Wohnungen sitzen, fühlen sich pudelwohl im Generationenhof; alle freuen sich riesig, dass der Traum des gemeinschaftlichen Wohnens Wirklichkeit wird; und wir genießen es, dass wir ganz oft, wenn wir aus der Wohnungstür treten oder weitere Umzugskartons anschleppen, Freunde treffen, die jetzt zu Nachbarn werden.

Während der kompletten Bauzeit sind wir weitgehend im Rahmen des Bauzeitenplans geblieben. Doch jetzt kurz vor der Fertigstellung gibt es doch noch Verzögerungen. Die für die Südpfalz außerordentlich widrigen Witterungsverhältnisse machen es den Gewerken, die außen arbeiten müssen, außerordentlich schwer: Verlegung der Bodenplatten, Errichtung der Außenanlage, Beschichtung der Tiefgarage usw. können nicht wie vorgesehen erfolgen. Also brauchen wir noch etwas Geduld und müssen es ertragen, die nächsten Wochen noch auf einer Baustelle zu leben.

Der Andrang auf die wenigen noch unvergebenen Wohnungen in Haus 1 ist unerwartet groß und die Gruppe für Haus 2 beginnt sich zu formieren. Unsere Infoabende und Veranstaltungen finden jetzt in den eigenen Räumen statt; sie sind - wieder - sehr gut besucht und wenn es so weiter geht, können wir bald den Bauantrag für Haus 2 stellen.

Dezember 2009

Die ersten Wohnungen sind schon richtig bewohnbar fertiggestellt. In den übrigen werden noch die letzten Innenausbauarbeiten erledigt. Auf Terrassen, in Loggien und Laubengängen werden die Bodenplatten verlegt. Die Fassade ist fertig gestrichen. Für die Gemeinschaftsräume sind die Möbel bestellt. Unser Eingangsbereich nimmt Gestalt an und die wunderschöne Fahrrad-Einhausung im nördlichen Teil unseres Grundstücks steht.


Unsere Gruppe wächst weiter. Mittlerweile haben wir eine sprunghafte Verjüngung erfahren: Unsere jüngste Mitgliedspartei bringt mit ihrer fünf Monate alten Tochter zugleich das lebensaltersmäßig jüngste Mitglied in die Baugruppe ein.


12. Dezember

Schon am frühen Morgen herrscht reges Treiben in/an der Wohnanlage. Ein erster Möbelwagen steht vor dem Haupteingang; junge Männer schleppen die Möbel von Marianne und Marlene in die jeweiligen Wohnungen. Oben im Punkthaus sind Annette und Peter mit der Endreinigung Ihrer Wohnung zugange. Gegen Mittag taucht ein ganzer Tross von Menschen auf - die Gruppe vom Intensivtag für InteressentInnen: weitere Mitglieder der Genossenschaft, InteressentInnen für Haus 2, einige Neugierige sowie unsere Planer und Berater. Die Architekten Gekeler-Bäuerlein führen durchs Haus; einige Wohnungen sind schon fertig, andere befinden sich noch in verschiedenen Stadien des Innenausbaus; die InteressentInnen gewinnen vielfältige Eindrücke und sind sehr angetan von der Architektur, von den Wohnungsschnitten und der Ausstattung.


   

Die ersten Einzüge sind natürlich ein Grund zum Feiern; außerdem ist Weihnachts-/Jahresabschlusszeit und wir können auf ein arbeits- und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Drum treffen sich am Nachmittag alle in unserem Stammtisch-Lokal "Kreuz+Quer" zur GeHoLa-Feier; auch die übrigen Mitglieder der Baugruppe stoßen dazu und wir verbringen einige schöne Stunden in guter Laune, mit gutem Essen und guten Gesprächen.


   

November 2009

Baufortschritt
Der Bau geht in immer deutlicher sichtbaren Schritten in Richtung Bezugsfertigkeit. Die Fliesenarbeiten sind weitgehend abgeschlossen; Maler und Bodenleger sind auch schon fleißig am Werk und in vielen Wohnungen sind bereits die Sanitärinstallationen in Arbeit. Die ersten Flächen der Außenfassade erhalten den Farbanstrich; das Farbkonzept unserer Architekten erweist sich als sehr gelungen. Zum 15. Dezember werden die ersten drei Parteien einziehen.

Aktivitäten der Baugruppe

Der Bedarf an Entscheidungen in Baufragen nimmt rapide ab. Die einzigen größeren Brocken sind aktuell noch die Ausstattung der Gemeinschaftsräume und die Gestaltung der Außenanlagen. Für die Baugruppe geht es jetzt zunehmend um die konkrete Planung des Zusammenlebens und um die Schaffung funktionierender Strukturen für den Betrieb des Wohnprojekts. Wir befassen uns intensiv mit Fragen der Beschreibung und Aufteilung von Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten. Schließlich muss klar sein, wie wir unsere Buchhaltung führen, wer für Schließanlage oder Heizung verantwortlich ist, wie wir unsere Gemeinschaftsflächen nutzen und verwalten usw.

September/Oktober 2009

Baufortschritt Stand 31. Oktober
Immer noch läuft alles weitgehend nach Plan ... sehr erfreulich! Die Solaranlage auf dem Dach ist installiert; die Heizung ist bereits in Betrieb, um den Estrich zutrocknen. In manchen Räumen werden bereits die Fliesen gelegt ... die Wohnungen werden von Tag zu Tag wohnlicher. Außen gibt es Verzögerungen bei der Fassade, doch das behindert den Baufortschritt nicht grundsätzlich und gefährdet schon gar nicht den Einzugstermin. Die ersten Parteien werden kurz vor Weihnachten einziehen können.


Letzte Entscheidungen

Wir treffen die letzten Entscheidungen in Sachen Bau und Ausstattung: Beauftragung der Versorgungsanschlüsse, Vergabe der Bedenbelagsarbeiten und der Außenanlagen; Ausstattung der Gemeinschaftsräume, Auswahl einer  Schließanlage usw.

August 2009

Baubegehungen / Besichtigungen

Unser Bauleiter Bernhard Reinkunz bietet seit Anfang des Monats Baubegehungen an. Im Abstand von ca. 14 Tagen haben alle Baugruppenmitglieder die Möglichkeit, den Baufortschritt in ihren Wohnungen zu verfolgen, letzte Details zu besprechen und Fragen/Probleme direkt vor Ort zu klären. Diese Termine stehen übrigens auch InteressentInnen offen, die die Wohnanlage bzw. einzelne Wohnungen besichtigen wollen. Aktuelle Daten: siehe Startseite.

 

Baufortschritt

Das Rohbau-Feeling ist nun definitiv vorbei und wir können uns schon ganz gut vorstellen, wie es sich demnächst in unseren Wohnungen wohnen lässt: Der Aufzug ist eingebaut; die Elektroarbeiten sind weitgehend abgeschlossen; fast alle Wohnungen sind verputzt; die Heizungsbauer verlegen die letzten Schlangen der Fußbodenheizung und die Estricharbeiten sind in vollem Gange.

 

Mitgliederzuwachs

Wir sind sehr zufrieden mit dem Zulauf an InteressentInnen für Haus 2. Sieben Wohnungen sind bereits vergeben. Wenn es so weiter geht, können wir in Kürze den Baubeginn von Haus 2 verkünden. In Haus 1 sind nur noch einige wenige Wohnungen frei. Angesichts der Tatsache, dass InteressentInnen sich jetzt nicht nur Menschen, Konzepte und Pläne anschauen können, sondern ganz konkret durch die verfügbaren Wohnungen gehen können, sind wir recht zuversichtlich, dass wir bis zum Einzugstermin komplett sein werden.

 

8. August: Bemusterungstermin

Heute ist große Bemusterung: Unsere Planer und Architekten karren wagenweise Sanitärobjekte, Armaturen, Fliesenmuster und Bodenbeläge an. Bei gutem Licht und Wetter suchen sich die Baugruppenmitglieder ihre Wunschausstattung aus.

 

 

Juli 2009

Baufortschritt:

Die Fenster sind fast alle eingebaut. Die weiteren Gewerke sind schwer aktiv: Die Trockenbauer arbeiten auf Hochtouren; überall werden elektrische Leitungen verlegt; im Keller schrauben die Heizungsbauer schon an der Pelletanlage; die Blechner verlegen Fallrohre und montieren Abdeckungen; am hinteren Teil der Fassade werden bereits die ersten Dämmplatten angebracht und in den ersten Wohnungen sind schon einige Innenwände verputzt. Immer noch läuft alles zur besten Zufriedenheit ... nur einige kleine Pannen, keine wirklichen Katastrophen ... der Bauzeitenplan ist nur ganz leicht verzögert ... die Einzugstermine im Jan./Feb. sind nicht gefährdet.

 

Entscheidungen:

  • Die Aufträge für Bodenbeläge, Innentüren, Blower-Door-Test und unser schönes großes Fahrradhaus sind nun auch vergeben. Der Löwenanteil der Vergaben ist damit "durch"; für die nächsten Wochen stehen nur noch überschaubare Entscheidungen an: Schließanlage, Bepflanzung, Tiefgaragentor usw.
  • Nach einigem Hin und Her wegen Fragen von Kosten, Lieferbarkeit und Funktionalität/Zuverlässigkeit beschließen wir, bei dem ursprünglich vorgesehenen Mix der Abschattungssysteme zu bleiben: Süd- und Südwest-Fenster mit Alu-Jalousien und für die übrigen Fenster Rolläden.
  • Um Kosten zu sparen und aus Spaß an der Freud' werden wir die Bepflanzung der Außenanlagen selbst in die Hand nehmen.

Weiche Faktoren:

Der Einzugstermin rückt in greifbare Nähe. Fragen des konkreten Zusammenwohnens werden zunehmend interessant. In kleinen und größeren Workshops und Arbeitsgruppen beschäftigen wir uns mit Werten und Visionen unserer Gruppe, mit Fragen von Gemeinschaft und Nachbarschaft nach innen und außen.

3. Juli 2009: Richtfest

Unfaßbar - wir können es kaum glauben: Am Freitag Nachmittag um 15.30 Uhr erhebt sich der Richtkranz mit wehenden bunten Bändern in den blauen Himmel - der Generationenhof Landau feiert Richtfest!
Der Rohbau ist komplett fertig. Unser Bauleiter Bernd Reinkunz und die Baufirma Ecker+Söhne haben mit ihrer Mannschaft hervorragende Arbeit geleistet. Termine und Qualitätsvorgaben wurden in nahezu perfekter Weise eingehalten. Danke.
Mit allen Beteiligten (Baufirma Ecker und Mitarbeiter, Planer und ProjektTeam, die Baugruppe mit ihrem Dunstkreis aus Freunden und Interessenten, Gäste aus Politik und Verwaltung) feiern wir diesen Anlass gebührend und sitzen bei Speis und Trank auf der Baustelle zusammen, bis es dunkel wird.


Juni 2009

  • Ende Juni: Die letzten Mauern des Penthouse-Geschosses sind errichtet und das Dach ist in Arbeit. Unten werden bereits die ersten Fenster eingebaut.
  • Mitte Juni: In den ersten Wohnungen beginnen die Trockenbauarbeiten. Weitere Gewerke sind vergeben: Estricharbeiten, Kellertrennwände
  • Anfang Juni: Das zweite OG ist in Arbeit ... wir sehen mit Zuversicht einem Richtfest-Termin im Juli entgegen. Die Gewerke Schlosserarbeiten und Eingangstüren sind vergeben. Wie immer achten wir nicht nur auf günstige Preise; es liegt uns auch viel daran, regionale Unternehmen zu beauftragen, die für gute Qualität in der Ausführung der Arbeiten und für faire Arbeitsbedingungen stehen.
 

April/Mai 2009

  • Ende Mai: Die Rohbaufirma errichtet das erste OG. Die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Dachabdichtungen sind vergeben. Das Farbkonzept für die Außenwirkung der Gebäude ist verabschiedet. Der Zulauf zur Baugruppe ist ungebrochen; zwei weitere Mitglieder sind aufgenommen.
 
  • Unsere Genossenschaft feilt fleißig am finanziellen und rechtlichen Rahmen für die Nutzungsverträge. Das ist gar nicht so einfach, denn widerstreitende Interessen wollen hier gut austariert werden: Einerseits wollen wir als Nutzer/Mieter in den Genuss möglichst günstiger und fairer Nutzungsgebühren kommen; andererseits müssen wir als Eigentümer/Vermieter darauf achten, dass unsere Genossenschaft einen wirtschaftlich soliden Kurs fährt.
  • Trotz der etwas höheren Kosten entscheiden wir uns nun endgültig für Holzfenster; die ökologischen, ästhetischen und Wohlfühl-Argumente haben uns überzeugt. Außerdem satteln wir energiesparmäßig noch einen drauf: Wir lassen eine Dreischeibenverglasung mit einem Ug-Wert von 0,6 einbauen.
  • Kostenmäßig sind wir einigermaßen zufrieden; einen Teil der Gewerke können wir günstiger vergeben als in der Kostenberechnung angenommen war; einige Gewerke werden allerdings auch teurer. Insgesamt liegen wir nicht so günstig wie erhofft, aber auch nicht so teuer wie befürchtet.
  • Mitte Mai: Es geht Schlag auf Schlag ... die Erdgeschosswände stehen schon alle. Die Baugrube ist verfüllt. Wir liegen gut im Bauzeitenplan. Die Fenster mit Zubehör sowie die Blechnerarbeiten sind vergeben.

  • 5. Mai: Erste Baubegehung mit unserem Bauleiter Bernd Reinkunz. Manche unserer MitstreiterInnen können schon durch ihre Wohnungen gehen. Wir sind sehr angetan von der Wirkung der Architektur. Besonders beeindruckt uns die großzügig-luftige Wirkung der Laubengänge.
  • Ostern: Die Kellerdecken sind fast fertig. Die Gewerk Elektro ist vergeben.

  • Anfang April: Der Wettergott scheint unserem Vorhaben bisher gnädig gestimmt zu sein. Alles läuft weitgehend nach Plan. Und zum Glück immer noch keine Probleme mit eindringendem Grundwasser ... jetzt muss nur noch die Tiefgarageneinfahrt betoniert werden, dann ist die Wanne dicht ...

9. März 2009: Innenminister Karl Peter Bruch besucht unsere Baustelle

Am frühen Abend bildet sich eine mittelgroße Menschentraube rund um ein kleines Tischchen am Rande unserer Baustelle. Kurz vor 18 Uhr fahren zwei schwarze Limousinen mit Mainzer Kennzeichen vor. Karl Peter Bruch, Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, besucht den Generationenhof Landau. Auf Einladung von Christine Baumann, SPD-Landtagsabgeordnete und Schirmherrin unseres Projekts, informiert sich Herr Bruch über das Landauer Modellprojekt. Die Projektvorstellung direkt an der Baustelle bzw. anhand unseres Modells dauert eine knappe halbe Stunde ... es wird zunehmend ungemütlich kalt und beginnt zu dämmern ... alle sind froh, dass sie sich jetzt in die geheizten Räume der Freiwilligen Feuerwehr Landau - gerade gegenüber auf der anderen Straßenseite - begeben können. Gut 50 Menschen versammeln sich dort im großen Saal und fragen, diskutieren mit Herrn Bruch und den VertreterInnen des Generationenhof Landau zum Thema Gemeinschaftliches Wohnen allgemein, konkret zu unserem Projekt und zur Frage, wie die Politik solche Projekte künftig besser unterstützen kann.
 

Minister Bruch lässt sich von Christine Baumann (Schirmherrin) und G.
Wissing / M. Eberle (unsere GeschäftsführerInnen) die Konzepte und
Ideen des Generationenhof Landau erklären (vordere Reihe v.l.n.r.)

Januar bis März 2009

Nun geht's mit Riesenschritten voran:
  • Ende März: Die Wände im Untergeschoss (Tiefgarage und Keller) sind fertig.
  • Mitte März: Nachdem der Zulauf zur Baugruppe in den letzten Monaten ziemlich dürftig war, rennen uns jetzt die Leute die Bude ein. Unsere Infoveranstaltungen sind wieder sehr gut besucht; InteressentInnen aus dem ganzen Bundesgebiet rufen bei uns an; innerhalb kürzester Zeit sind drei neue Parteien eingestiegen. Es scheint sich zu bewahrheiten, was uns viele vorhergesagt hatten: "Macht Euch keine Sorgen. Wenn es was Handfestes zu sehen gibt und spätestens, wenn die ersten Mauern stehen, strömen die Leute."
  • 3. März: Heute wird die Bodenplatte betoniert: Im 10-Minuten-Takt rollen die Betonmischer an ... über 40 Mal fahren die Lkw vor ... die Betonpumpe bringt ca. 310 m³ Beton in die Baugrube ein.
  • Ende Februar: Die Bewehrungslagen der Bodenplatte sind eingebracht und abgenommen; die ersten Teile des Aufzugssschachts sind betoniert.
  • Mitte Februar: Grundleitungen, Sauberkeitsschicht, Fundamenterder usw. sind eingebaut.
  • 3. Februar: Unser Bauvorhaben ist offensichtlich kein Luftschloss. Es ist auch nicht auf Sand gebaut. Doch unbestreitbar bleibt, dass unser Baugrund leider nicht zu den tragfähigsten gehört. Im Gegenteil, er ist eher ein  Vertreter der unangenehmen schlammig-sumpfigen Sorte. Drum ist jetzt die große Tiefenrüttlermaschine am Werk und betreibt ausgiebigste Rüttelstopfverdichtung. D.h. sie bringt eine Vielzahl hoch verdichteter Steinsäulen in den Baugrund ein. Dadurch wird dieser derart verbessert, dass anschließend eine normale Flachgründung möglich wird.
  • 30. Januar: Die Gewerke Trockenbau/WDVS/Putz sind beauftragt.
  • 28. Januar: Der Aushub unserer Baugrube ist fertig ... bislang keine Probleme mit Grundwasser.

13. Januar 2009: Baubeginn

Ein Traum wird wahr: Baubeginn ... die Bagger rollen! Heute früh bei kräftigen Minusgraden und herrlichem Wintersonnenwetter beginnen auf unserem Grundstück die Erdarbeiten.


16. Dezember 2008: Grünes Licht

Es gab noch ein wenig Hin und Her. Drum können wir erst heute Vollzug melden: Alle wichtigen Dokumente für den Baubeginn liegen vor bzw. sind unterschrieben:
  • Das Bauunternehmen J. Ecker Söhne GmbH & Co. KG ist mit den Rohbauarbeiten beauftragt. Wir freuen uns, dass wir hier mit einem alteingesessenen Landauer Unternehmen zusammenarbeiten dürfen, das einen guten Ruf in der Region genießt und dessen Sitz sich außerdem nur einen Steinwurf von unserem Grundstück entfernt befindet.
  • Architekten und Bauleitung sind für die nächste(n) Leistungsphase(n) beauftragt.
  • Wegen unserer Grundstücksgrenzen gab es noch kleine Irritationen -> neue Vermessung -> neue Grenzen und neuer Plan (ohne schädliche Folgen für unser Vorhaben) -> neuer Grundstückskaufvertrag. Heute erfolgt die letzte Unterschrift unter die notarielle Beurkundung.
  • Und auch finanzierungsmäßig ist alles in trockenen Tüchern: Seit kurzem liegt uns eine konkrete Finanzierungszusage eines regionalen Bank-Instituts vor.

Oktober/November 2008

In der ersten Hälfte das Jahres hatten wir uns große Sorgen gemacht wegen steigender Kosten: Die Baubranche boomte  und verkaufte ihre Leistungen entsprechend teuer; die Rohstoff- und Energiepreise (insbesondere Stahl und andere Metalle) kletterten in schwindelerregende Höhen und zu allem Überfluss stiegen auch noch die Zinsen kräftig an.

Jetzt befindet sich die Welt in einer großen Finanzkrise. Für unser Vorhaben erweist sich das jedoch als eher günstig: Die Konjunktur beginnt zu lahmen; schon schlägt das auch auf die Baubranche durch; die Zentralbanken senken in kurzen Abständen die Leitzinsen und wir schöpfen Hoffnung, dass wir eher wieder mit sinkenden finanziellen Belastungen rechnen dürfen. Als schwierig erweist sich allerdings die Tatsache, dass die Banken aktuell seeeehr zurückhaltend mit Kreditvergaben an den Mittelstand umgehen; es fällt uns schwer, einzelne Institute für unser Vorhaben zu begeistern.

7. November 2008: Erster Spatenstich

Großer Bahnhof auf dem Grundstück Haardtstraße 7a. Ein Zelt ist errichtet. Sekt und Knabbereien stehen bereit. Am Rande stehen sechs Spaten mit Bauhelmen gegen den Zaun gelehnt. Gegen 12 Uhr füllt sich der Platz vor und in dem Zelt. Die Baugruppe hat zur Feier des Ersten Spatenstichs eingeladen. Und viele sind gekommen:
  • natürlich (fast) alle Mitglieder der Baugruppe
  • unser Bau- und Planungsteam: Projektkoordinator Rainer Kroll, Architekten Isolde Bäuerlein und Prof. Dietrich Gekeler, Bauleiter Bernd Reinkunz, Dieter Scholl vom Bauunternehmen Ecker
  • Hans-Dieter Schlimmer, Oberbürgermeister der Stadt Landau
  • Christine Baumann, Landtagsabgeordnete und Schirmherrin unseres Projekts
  • Christoph Kamplade vom Stadtbauamt
  • VertreterInnen von Funk und Presse
  • sowie zahlreiche Freunde und BegleiterInnen des Projkets
Rede des OB:

Ein Teil der strahlenden Baugruppe:

Der Stich:


Die Redebeiträge waren geprägt von den zentralen Leitgedanken und Ideen unseres Projekts: Bürgerengagement und Selbstbestimmung; generationenübergreifendes, barrierefreies und energiebewusstes Wohnen; Bereicherung des Viertels, Gemeinschafts-unterstützende Architektur ... Alle haben ihre Freude zum Ausdruck gebracht, dass es jetzt wirklich los geht: Der Generationenhof Landau wird definitiv gebaut!

5. November 2008: Bauschild errichtet, die zweite

Und jetzt kommt die offizielle Variante: Seit heute steht vor unserem Grundstück ein funkelnigelnagelneues und "ordentliches" Bauschild des Generationenhof Landau.


15. September 2008: Bauschild errichtet

Sonntag Nachmittag gegen 15 Uhr. Recht frisch für die Jahreszeit. Einzelne Personen bzw. Menschengrüppchen finden sich nach und nach auf dem Grundstück Haardtstraße 7a ein. Einige kommen zu Fuß - scheinbar vom Sonntagsspaziergang; andere mit Pkw und Anhänger; wieder andere mit Fahrrad und Rucksack. Und fast alle schleppen irgendetwas an: Werkzeugkiste, Campingmöbel, Kaffee+Geschirr, Eisenstangen, Kekse+Gebäck, eine Leiter ... und schließlich noch eine riesige bunt bemalte Tafel. Nach einer knappen Stunde sieht das so aus:



Das inoffizielle GeHoLa-Bauschild ist errichtet. Wir danken Mladen für die künstlerische Gestaltung und Ausführung sowie unseren Mitgliedern von der AG Öffentlichkeitsarbeit für die Konzeption und baulich-mechanische Realisierung. Wer solche Schilder errichtet, kann bestimmt auch ganze Wohnanlagen bauen  ;-)

1. August 2008: Grundstück gekauft

Vor wenigen Tagen hat das Stadtbauamt die Baugenehmigung erteilt. Und heute ist Notartermin: Die Vorstände unserer frisch eingetragenen Genossenschaft unterzeichnen beim Notar die Beurkundung des Grundstückskaufs. Jetzt ist es definitiv und amtlich: Der Generationenhof Landau wird gebaut!
(Um keine unnötigen finanziellen Risiken einzugehen, haben wir erst einmal nur die Hälfte des Grundstücks erworben und bauen dort mit den vorhandenen Mitgliedern der Baugruppe das Haus 1 der Wohnanlage - incl. Gemeinschaftsraum, Büro, Tiefgarage und Pflegewohnungen. Sobald wir genügend weitere MitwirkerInnen gefunden haben, legen wir auch mit dem Bau von Haus 2 los.)

30. Juli 2008: Genossenschaft LAWOGE eingetragen!

Unsere Genossenschaft ist beim Registerbericht eingetragen! Die LAWOGE darf seit dem 30. Juli 2008 den Zusatz eG (eingetragene Genossenschaft) führen. Eine der ersten Wohnungsbaugenossenschafts-Gründungen in Rheinland-Pfalz seit vielen Jahrzenten - und mit Sicherheit in Rheinland-Pfalz die erste Gründung einer Genossenschaft für gemeinschaftliche Wohprojekte - ist damit abgeschlossen. Wir sind stolz und glücklich!

Juli 2008

Unser Bauvorhaben wird von Tag zu Tag ernster und konkreter. Bei der Menge der nun anstehenden Themen müssen wir verstärkt fokussieren und delegieren. Aus dem großen Kreis der mittlerweile über 20 Personen umfassenden Kerngruppe geben wir mehr und mehr Aufgaben und Verantwortung in die Arbeitsgruppen und Gremien ab.

Insbesondere haben wir aus unseren Reihen ein Bau-Koordinations-Gremium gebildet. Die BauKo trifft sich regelmäßig mit Architekten, Fachingenieuren und Projektberatern, um die anstehenden Fragen zu besprechen und zu entscheiden. Die ersten Erfahrungen sind positiv: Die BauKo genießt das Vertrauen der Gruppe; Geschäftsführer und Gesamtgruppe fühlen sich entlastet; und wir können uns insgesamt besser auf andere - ebenso wichtige - Fragen wie Finanzierung, Pflegekonzept und Öffentlichkeitsarbeit konzentrieren.

Juni 2008

  • Zwei weitere Parteien treten der Planungsgemeinschaft bei ... es geht voran!
  • Ein Schallschutzgutachten bringt ein erfreuliches Ergebnis: Unsere Tiefgararageneinfahrt wird in der geplanten Form und Ausführung keinerlei bedenkliche Lärmemmissionen verursachen. Dagegen macht uns das Ergebnis der  Baugrunduntersuchung um so größere Sorgen: Die Tragfähigkeit des Bodens erweist sich als sehr problematisch; die Gründung unseres Gebäudes wird aufwändig und womöglich teuer werden.
  • Am Samstag, den 14. Juni veranstalten wir einen Floh- und Infomarkt in der Landauer Fußgängerzone. Wir präsentieren das Projekt, verkaufen schon mal einen Teil unseres Hausrats, machen mit Musik auf uns aufmerksam (Danke an Joachims Trommelgruppe!) und führen viele Gespräche mit interessierten PassantInnen. Vielleicht liegt's an unseren neuen GeHoLa-T-Shirts, dass wir heute einen besonders guten Eindruck machen?
  

Mai 2008

  • Der Hauptausschuss der Stadt Landau gibt grünes Licht für den Grundstücksverkauf an die Baugruppe. Jetzt kann es losgehen: Nach der Sommerpause könnten die Bagger rollen!
  • Die energiesparende Bauweise nach KfW60-Standard bringt eine hohe Dichtigkeit der Gebäudehülle mit sich. Um der Gefahr von Schimmelbildung wirksam und zuverlässig vorzubeugen, beschließen wir, alle Wohnungen mit einer kontrollierten Lüftung zu versehen. Optional können die künftigen BewohnerInnen ihre Wohnungen auch mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausstatten lassen.

12. April 2008: GeHoLa auf der Fachtagung "Anders Wohnen" in Kaiserslautern

Gemeinsam mit dem Wophnprojekt Eilhardshof aus Neustadt präsentieren wir unsere modellhaften Vorhaben auf der Tagung "Anders Wohnen im Alter" im Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern ... und vertreten gemeinsam mit weiteren Referenten (u.a. Klaus Dörner) eine menschlich und sozial orientierte Vorstellung vom Wohnen, die sich - jedenfalls unserer Ansicht nach - wohltuend von einigen technologisch bis technokratisch anmutenden Ansätzen mancher unserer Vorredner abhebt.

 

März 2008: Bauantrag eingereicht

  • Ein weiteres Mitglied ist zu uns gestoßen. Jetzt sind wir 12 Parteien, die sich vertraglich an das Projekt gebunden haben.
  • Pläne und Unterlagen sind fertig gestellt ... der Bauantrag beim Stadtbauamt Landau ist eingereicht!

Unterzeichnung der Bauantragsunterlagen; v.l.n.r. D. Gekeler (Architekt),
R. Kroll (Projektberater) G. Wissing und M. Eberle (GeschäftsführerInnen)

14. März 2008: Genossenschaft "LAWOGE" gegründet

Genau ein Jahr nach Gründung der Planungsgemeinschaft (14. März 2007) gründen wir heute die Genossenschaft "LAWOGE - Landauer Wohnungsbau-Gemeinschaft". 18 Gründungsmitglieder treffen sich zur Gründungsversammlung, wählen einen Aufsichtsrat und fassen in der ersten Generalversammlung die wichtigsten Beschlüsse zur Eintragung ins Genossenschaftsregister.


Die "LAWOGE eG" wird nach ihrer Eintragung die rechtliche und wirtschaftliche Trägerin unseres Projekts werden.

Wir sind sehr stolz, dass wir diesen wichtigen Meilenstein unseres Vorhabens erreicht haben. Nach unserem Kenntnisstand sind wir in Rheinland-Pfalz eine der ganz wenigen Genossenschaftsgründungen im Bereich Bauen/Wohnen seit vielen Jahrzehnten und mit Sicherheit sind wir die erste und einzige Genossenschaft im Land, die als Ziel explizit den Bau und Betrieb gemeinschaftlicher Wohnprojekte verfolgt.


Die Genossenschaft präsentiert sich im Internet auf Ihren eigenen Seiten unter www.lawoge.de.

21. Februar 2008: Bürgerforum "Sozialer Mehrwert durch gemeinschaftliche Wohnprojekte"

Die Stadt Landau hatte zum vierten Bürgerforum Generationenhof Landau eingeladen. Heute steht der soziale Nutzen eines solchen Projekts im Fokus der Betrachtung. Oberbürgermeister H.-D. Schlimmer eröffnet die Veranstaltung im Ratssaal und spricht das Grußwort.

Uwe Doer referiert über das Thema "Wie kann Ihr Geld sozial wirksam werden?". Mit verblüffenden An- und Einsichten sowie mit Argumenten jenseits des Mainstreams von Egoismus, Leistungsorientierung und Gewinnmaximierung weist er auf altenative Denk- und Handlungsansätze hin und zeigt auf, wie jeder durch den bewussten Umgang mit Geld gesellschaftliche und soziale Impulse setzen kann.

Unser Architekt Prof. Dietrich Gekeler und unser Projektberater Rainer Kroll erläutern den sozialen Nutzen gemeinschaftlicher Wohnprojekte und informieren natürlich auch über den aktuellen Stand unseres Bauvorhabens.

Die Einladung mit dem detaillierten Programm findet sich hier.

 

Februar 2008: Familienfreundliche Wohnungen in Gebäude 2

Einige große Wohnungen in Gebäude 2 sind nun ausdrücklich als Familienwohnungen klassifiziert. Die Bewertung der Wohnungen ist neu geregelt; wir haben die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Wohnungen noch ein wenig vergrößert. Damit ist es möglich geworden, die Familienwohnungen finanziell attraktiver zu machen.

Planerisch sind nun an verschiedenen Stellen Koppelräume vorgesehen. Neben den verschiedenen Wohnungsformen (Etagenwohnung, Maisonnette) und Grundrissen haben wir damit noch mehr Möglichkeiten, auf individuelle Wünsche nach genau zugeschnittenen Wohnungsgrößen einzugehen. Zugleich planen wir für die Zukunft: Mit geringem Aufwand werden wir später einmal Wohnungen vergrößern oder verkleinern können ... schließlich kann sich gerade der Platzbedarf von Familien im Laufe der Jahre erheblich verändern!

30. Januar 2008: Entwurfsplanung verabschiedet

Ein wichtiger Meilenstein unseres Projekts ist geschafft: In zwei langen Sitzungen haben wir einige grundlegende und viele kleine Fragen entschieden. Damit gibt es nun grünes Licht für die weiteren Planungen der Architekten und Ingenieure (Genehmigungsplanung) sowie für die Erstellung eines endgültigen Finanzierungsplans. Im Einzelnen haben wir entschieden:

  • Aus Gründen der Nachhaltigkeit und Baubiologie bauen wir generell Fenster und Eingangstüren aus Holz ein.
  • Die Süd- und Südwest-Fenster werden mit Alu-Jalousien ausgestattet. Die übrigen Fenster erhalten Rolläden.
  • Komfort und geringe Energieverbräuche haben uns zum Einbau einer Fußbodenheizung bewogen.
  • Die Außenfassade erhält einen durchgefärbten mineralischen Putz.
  • Regenwasser leiten wir nicht in das öffentliche Netz ab, sondern sammeln es zur Gartenbewässerung und versickern den Rest.
  • Der Ausstattungsstandard der Wohnungen mit Wand- und Bodenbelägen, Elektro, Sanitär, Kommunikation usw. ist festgelegt. Typische bzw. häufig nachgefragte Sonderausstattungen sind in einer Plus-Liste aufgeführt.
  • Für die Abrechnung von Kosten für Sonderausstattungen haben wir ein einfaches und dennoch flexibles Verfahren gefunden.
  • Aufstellung und Anschluss von Waschmaschinen werden sowohl in den einzelnen Wohnungen als auch im gemeinsamen Waschkeller möglich sein.
  • Eigenleistungen der künftigen BewohnerInnen werden möglich sein (Tapeten, Bodenbeläge usw.). Umfänge und Grenzen sind eindeutig geregelt.
  • Im Hof wird es keine privaten Gärten bzw. Grünflächen geben. Nur die EG-Bewohner von Geäude 2 sollen/dürfen über Teile der Flächen zur südlichen Grundstücksgrenze hin individuell verfügen.
  • Die Aufteilung und Zuordnung von Kellerräumen und Tiefgaragen-Stellplätzen ist geregelt.

Dezember 2007

Unsere Gruppe wächst ... langsam aber sicher ... mittlerweile sind wir 11 Parteien mit 17 Menschen. In Gebäude 1 sind jetzt schon fast alle Wohnungen vergeben. Weitere InteressentInnen befinden sich im Dunstkreis unserer Gruppe - darunter auch eine ganze Reihe Familien mit Kindern.


Eine ruhige Adventszeit ist uns leider nicht vergönnt. Das Projekt befindet sich in einer heißen Phase und wir haben allerhand zu regeln, zu planen und abzustimmen:
  • Wir diskutieren die Entwurfsplanung: Ausstattung der Gebäude und Wohnungen, Kosten usw.
  • Das Thema Pflege-Integration fordert uns auch in grundlegenden und konzeptionellen Fragen. Was wir in dieser Hinsicht anstreben, ist für die meisten Beteiligten neu und unkonventionell ...
  • Je näher der Grundstückskauf rückt, desto mehr befassen wir uns mit Fragen der Finanzierung.
  • Und auch an unserer Öffentlichkeitsarbeit arbeiten wir mit Hochdruck ... denn immer noch treffen wir in der Region auf Menschen, die noch gar nicht von unserem Wohnprojekt gehört haben.

1. Dezember 2007: Unser Modell ist fertig!

Unser Architekturbüro Gekeler-Bäuerlein hat ein Modell unserer Gebäude im Maßstab 1:100 fertigen lassen. Man kann das Dach abnehmen - und teilweise auch die Etagendecken, und so die einzelnen Wohnungen räumlich in Augenschein nehmen. Als Betrachter kann mensch verschiedene Blickwinkel einnehmen und sich so ein Bild davon machen, wie der Generationenhof von der Haardtstraße aus wirken wird, wie er aus den verschiedenen Himmelsrichtungen oder von oben aussehen wird, wie es sich im Innenhof anfühlt usw. Ein Bild in größerer Auflösung gibt's hier (JPG 250 kB).


November 2007

Auf dem Grundstück in der Haardtstraße rücken die Bagger an ... wenn auch zunächst nur die mit der Abrissbirne. Die Stadt Landau lässt das Grundstück vorbereiten ... der Abriss der alten Schuppen und Baracken beginnt.

Unsere Infoabende sind nach wie vor gut besucht. Eine ganze Reihe von Interessenten - mittlerweile auch junge Familien - stehen kurz vor der Aufnahme in die Kerngruppe.

Verschiedene Drucksachen sind in Arbeit:
  • Wir erstellen eine ausführliche Broschüre (24 Seiten) über unser Vorhaben.
  • Unser mittlerweile doch recht betagter Flyer wird durch eine neue Fassung ersetzt.
  • Für AnlegerInnen entwerfen wir ein 4-seitiges Faltblatt mit Infos zum Projekt und den Anlagemöglichkeiten.

9. Oktober 2007: Entwurfsplanung verabschiedet

Die vom Architekten gemeinsam mit uns erstellte Entwurfsplanung für das Gebäude 1 ist fertig und wird heute von der Gesellschafterversammlung verabschiedet. Ein weiterer Meilenstein ist geschafft!

Unter anderem haben wir festgelegt, dass wir ein energiesparendes Gebäude mit CO2-neutralem Heizungssystem bauen wollen:

  • Energiestandard nach KfW60
  • Holzpellet-Heizung
  • Solarthermische Warmwasserbereitung mit Heizungsunterstützung

Hier eine Auswahl der aktuellen Planungen (Gebäude 1 = nördlicher Baukörper: Status Entwurfsplanung; Gebäude 2 = südlicher Baukörper: Status Vorentwurf). Bitte klicken für große Zeichnungen (PDF, jew. 100 bis 600 kB).

Grundrisse:  Tiefgarage  -  Erdgeschoß  -  I. Obergeschoß
   

Grundrisse:  II. Obergeschoß  -  III. Obergeschoß
 

Ansichten Gebäude 1:  Süd  -  West  -  Nord
     

Ansichten Gebäude 2:  Süd  -  West  -  Nord
     

25. September 2007: Gründung der "Landesarbeitsgemeinschaft
Gemeinschaftliches Wohnen" in Mainz

Heute fand in Mainz die Gründungsversammlung der LAG statt. Hinter der etwas trockenen Bezeichnung "Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinschaftliches Wohnen in Rheinland-Pfalz" verbirgt sich ein Kreis von ca. 30 Personen, die sich in engagierter Weise für die verschiedenen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens stark machen. Die Mitglieder der LAG sind VertreterInnen von Wohnprojekten und Initiativen aus ganz Rheinland-Pfalz sowie Professionelle aus diesem Bereich (Berater, Architekten ...). Die LAG wird insbesondere Lobbyarbeit für Wohnprojekte machen und entsprechende Ziele im Dialog mit Politik, Gesellschaft, Institutionen und Verwaltung vertreten.


Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte der heutigen Gründungsversammlung ist die Wahl der LAG-Organe. Wir Südpfälzer sind gut vertreten: In den 9-köpfigen Delegiertenrat werden auch unsere beiden GeschäftsführerInnen Gisela Wissing und Manfred Eberle gewählt. Und als Sprecher des Delegiertenrats werden zwei Personen gewählt, mit denen wir in enger Verbindung stehen: Rainer Kroll von der wohnprojekt+ (die Beratungsgesellschaft, die auch unser Vorhaben begleitet) und Norbert Schäfer vom Wohnprojekt "Kaiserbacher Mühle" in Klingenmünster.

September 2007

Wir wollen jetzt, da die groben Rahmenbedingungen unseres Projekts klarer sind, verstärkt weitere MitwirkerInnen gewinnen. Dazu erstellen wir zunächst eine Broschüre, mit der wir uns und unser Projekt etwas ausführlicher der interessierten Öffentlichkeit präsentieren werden. Die Klärungen über die Art der Darstellung (Text, Bild, Gestaltung usw.) sind für uns zugleich vertiefende Auseinandersetzungen mit verschiedenen Aspekten unseres Selbstverständnisses.


Um die viele Arbeit im Projekt besser zu organisieren, verfeinern wir auch einiges an unseren internen Strukturen, Entscheidungswegen und Abläufen. Wir beginnen mit der Erstellung eines Projektbuchs; darin halten wir wichtige Beschlüsse, Vereinbarungen, Vorgehensweisen usw. fest - auch mit der Absicht, dass sich neue Mitglieder künftig schneller bei uns zurecht finden können sollen.


Mittlerweile liegen erste Ansichten unseres nördlichen Baukörpers vor. So - oder jedenfalls so ähnlich - wird es einmal aussehen.
... vom Hof aus (Süden):


... von der Haardtstraße aus (Westen):


28. August 2007: Infoveranstaltung für Pflegedienstleister

Nachdem die Gesellschafterversammlung beschlossen hat, dass wir die Möglichkieten zur Einrichtung einer Pflegewohngruppe ausloten wollen, haben wir zahlreiche Pflegedienstleister aus der Region zum Gespräch eingeladen. In einer gut besuchten Infoveranstaltung stellen wir unsere Ideen vor und stoßen bei mehreren Betrieben auf großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns. Im nächsten Schritt werden einige Pflegedienstleister entsprechende konzeptionelle Vorschläge entwickeln und einreichen.

August 2007

Wir befassen uns mit der Auswahl von Fachingenieuren ... aktuell benötigen wir zunächst ein Ing.-Büro für Statik und eines für HLSE (Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro).

Unsere Stammtische finden auch während der Ferien statt. Sie sind gut besucht und die Gespräche in der lockeren Atmosphäre des Biergartens bereiten uns viel Vergnügen.

Nach den vielen trockenen Inhalten während der letzten Monate gönnen wir uns Ende August ein Wochenende mit einer externen Trainerin/Moderatorin zu gänzlich anderen Themen. Wir beschäftigen uns mit Fragen unserer Ziele und unserer Motivation; wir schauen uns unsere Kommunikationsstile und Konflikte an; und wir haben dabei eine Menge Spaß und nehmen uns auch genügend Zeit für Pausen, persönliche Gespräche, Spaziergänge und abends auch zum gemeinsamen Feiern. Dank der menschlich und methodisch hervorragenden Begleitung durch Doris Prinzl-Wimmer erleben wir ein intensives und zugleich heiter-entspanntes Wochenende in angenehmer Atmosphäre. Gestärkt, motiviert und mit viel guter Gruppenenergie aufgeladen, können wir jetzt wieder kraftvoll die anstehenden Aufgaben anpacken.

Juli 2007

Der Satzungsentwurf für unsere Genossenschaft ist weitgehend fertig! Dennoch müssen wir (aus anderen Gründen) die Gründungsversammlung leider auf einen späteren Zeitpunkt verschieben ...

Wir wachsen weiter: Nun sind wir schon 10 Parteien!

Nach den anstrengenden und mit viel Arbeit verbundenen letzten Wochen freuen wir uns auf eine etwas ruhigere Zeit bis Ende August.

13. Juli 2007: Vorentwurf verabschiedet

Ein weiterer Meilenstein unseres Projekts ist erreicht: Heute abend haben wir den Vorentwurf der baulichen Gesamtplanung verabschiedet. Die Mitglieder der Planungsgemeinschaft haben sich jetzt alle per schriftlicher Zustimmung für eine Wohnung bestimmter Größe und Lage entschieden und wir haben die Rahmenbedingungen und Eckdaten für das Bauvorhaben beschlossen (Energiestandard KfW60, grundlegende Ausstattungsfragen, Kostenrahmen usw.).

Mai/Juni 2007: Weichenstellungen

Es ist die Zeit der Weichenstellungen:
  • Wir machen uns sachkundig in Energiefragen, Wärmedämmung und allem, was dazu gehört. Gemeinsam mit unseren Beratern und Experten zerbrechen wir uns die Köpfe über Energiestandards, Heizungssysteme, Lüfungsanlagen und sonstige für uns und unser Projekt geeignete/sinnvolle ökologische und haustechnische Maßnahmen und Einrichtungen.

  • Wir diskutieren die rechtlichen und finanziellen Eckpfeiler unserer Genossenschaft ... möglichst noch vor der Sommerpause wollen wir die Gründungsversammlung abhalten.

  • Wir befassen uns intensiv mit dem Thema Pflege. Wie viele Menschen neigen auch wir dazu das Thema ein wenig zu verdrängen, denn sind wir ja noch jung und fit ... doch wie wird das in 10 oder 20 Jahren aussehen? Schließlich wollen wir alle möglichst lange - auch wenn wir alt und nicht mehr so fit sind - in unserer Gemeinschaft wohnen bleiben können. Was braucht es dazu? Was könnten/sollten wir vorbereitend jetzt schon dafür tun: baulich, organisatorisch, finanziell ...?

  • Wir spielen verschiedene Alternativen für Gemeinschaftsräume durch. Welche gemeinschaftlich zu nutzenden Räume wollen/brauchen wir (Versammlungsraum, Werkstatt, Büro, Waschküche, Kinderbetreuung, Pflegebad, Gästewohnung ... ?) und was ist uns das (finanziell) wert?

24. - 25. Mai 2007: Exkursion nach Bielefeld

Eine Abordnung unserer Gruppe fährt nach Bielefeld. Wir besuchen dort verschiedene Wohnprojekte (u.a. das etablierte und bekannte Projekt "Im Kapellenbrink"), lassen uns inspirieren von den verschiedenen Facetten der baulichen und räumlichen Gestaltung, der Alltagsorganisation der Bewohner und besonders von der Art und Weise, wie diese jeweils mit dem Thema Pflegebedürftigkeit umgehen. Wir treffen uns auch zu einem ausführlichen Gespräch mit Theresia Brechmann vom Verein "Alt und Jung e.V.", eine der bundesweit renommiertesten Expertinnen für innovative Pflegekonzepte.

Mit vielen neuen Ideen im Kopf, mit zahllosen kleinen Anregungen und vor allem mit großer Motivation kehren wir zurück nach Landau. Jetzt sind wir fest entschlossen, das Thema Pflege aktiv und vorausschauend in unserem Projekt anzugehen. Frau Brechmann hat sich freundlicherweise bereit erklärt, uns ale Beraterin bei der Entwicklung eines entsprechenden Konzepts zur Seite zu stehen.

8. Mai 2007: Bürgerforum "FamilienWohnen im gemeinschaftlichen Wohnprojekt"

Auf dem gut besuchten Bürgerforum der Stadt Landau präsentierten Vertreter der Stadt Landau und unseres Projekts den aktuellen Stand des Generationenhof Landau. Zusammen mit zwei Gastreferenten von bestehenden Wohnprojekten rückten wir an diesem Abend die besonderen Vorteile des generationenübergreifenden gemeinschaftlichen Wohnens für junge Familien ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Einladung mit dem detaillierten Programm findet sich hier.



März/April 2007

  • Alle Mitglieder der Planungsgemeinsachaft entwickeln bei individuellen Terminen mit unseren Architekten konkretere Vorstellungen von ihrer Traumwohnung ... die Architekten erstellen daraufhin die ersten Vorschläge für entsprechende Wohnungsgrundrisse ... die dann wiederum heftig diskutiert werden: Viele von uns verbringen so manche Stunde mit ihren Familien, Partnern oder Freunden brütend, phantasierend, diskutierend, planend und rechnend über Skizzen und Pergamentpapier ... oder verschieben mit ihrem CAD-Programm immer wieder Wände und Möbel am PC-Bildschirm ...
  • Im März ist ein weiteres (Mitglieds-)Paar zu uns gestoßen: Jetzt sind wir neun Parteien mit 16 Menschen.

22. März 2007: Quotenregelungen für Familien und Altersgruppen

Wir meinen es ernst mit unserem Anspruch "Generationenhof - gemeinsame Zukunft für Jung und Alt". Deshalb haben wir heute Quotenregelungen beschlossen, die sicher stellen sollen, dass wir eine bunte und lebendige Gruppe von generationen- und lebensform-übergreifenden Bewohnern werden können:

  • Je zur Hälfte sollen unsere Mitglieder aus den Altersgruppen unter und über 55 Jahren stammen.
  • Sechs Wohnungen sind für Familien mit Kindern reserviert.

14. März 2007: Gründung der Planungsgemeinschaft GbR

Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist erreicht: Heute haben wir die "Planungsgemeinschaft Generationenhof Landau GbR" gegründet. Alle 8 Parteien der Kerngruppe haben den Gesellschaftervertrag unterzeichnet. Als Geschäftsführer der Gesellschaft wurden Gisela Wissing und Manfred Eberle gewählt. Und diese haben dann gleich ihre erste Amtshandlung vollzogen und die Verträge mit unseren Beratern und Architekten unterzeichnet. Jetzt sind wir auch formal-juristisch eine ernstzunehmende Größe!

13. März 2007: Fachtagung in Mainz

Fünf Mitglieder unserer Gruppe nehmen an der Fachtagung "Gemeinschaftliches Wohnen in Rheinland-Pfalz" in Mainz teil. Gemeinsam mit Menschen aus zahlreichen anderen Wohnprojekten bzw. -Initiativen, mit FachexpertInnen und mit VertreterInnen von Wohlfahrtsverbänden und staatlichen Stellen diskutieren wir, tauschen Erfahrungen aus, knüpfen Kontakte und loten Möglichkeiten zur besseren Lobbyarbeit aus.

Herausragendes Ergebnis des Tages ist der Startschuss für den Aufbau einer "Landesarbeitsgemeinschaft Wohnprojekte". Ein Dutzend Freiwillige hat sich zusammengefunden, um die Gründung dieser LAG voranzutreiben und damit für mehr Austausch, bessere Vernetzung und mehr Unterstützung für gemeinschaftliche Wohnprojekte zu sorgen, zu werben und zu streiten. Leider müssen wir selbst uns einer aktiven Mitarbeit an der LAG erst einmal enthalten ... unser eigenes Projekt nimmt uns im Moment viel zu sehr in Anspruch.

Am Nachmittag der Tagung findet eine öffentliche Vortragsreihe statt. Der immense Zuspruch, den die Veranstaltung findet, zeigt einmal mehr, wie aktuell das Thema und wie groß das Interesse an gemeinschaftlichen Wohnformen ist. Aus ganz Rheinland-Pfalz waren InteressentInnen angereist und in vielen Gemeinden gibt es kleine und größere Gruppen, die sich mit dem Thema beschäftigen.

6. März 2007: Die Absichtserklärung ist unterzeichnet ... wir starten!

Ein großer Tag im Verlauf unseres Projekts: Mit Plakaten, Flyern und Modellen waren wir auf der "Wirtschaftswoche Landau" vertreten. Die Stadt Landau hat uns freundlicherweise Platz auf ihrem Messestand eingeräumt:

Großer Andrang, als OB Dr. Wolff die Absichtserklärung erläutert (mehr dazu: siehe Presseerklärung des Stadtbauamtes):


Feierliche Unterzeichnung der Erklärung durch den Oberbürgermeister der Stadt Landau Dr. Christof Wolff, Gisela Wissing von der Baugruppe und Rainer Kroll von unserer Beratungsgesellschaft wohnprojekt+ (v.r.n.l.):

Christoph Kamplade vom Stadtbauamt stellt das städtebauliche Konzept des Areals Haardtstraße vor:


Februar 2007

  • Unsere Projektberater feilen mit der Stadt Landau an den letzten Feinheiten einer Vereinbarung über das Grundstück an der Haardtstraße.
  • Jetzt wird es ernst und es gibt viel zu tun: Ab sofort gibt es für die meisten von uns jede Woche einen oder mehrere Termine ... zahlreiche Entscheidungen stehen nämlich in der nächsten Zeit an.
  • Die Genossenschaftsgründung benötigt noch ein wenig Vorlaufzeit. Um in der Zwischenzeit rechtsverbindlich agieren zu können, brauchen wir rasch eine passende Übergangs-Rechtsform: Die Projektinitiative betreibt die Gründung einer GbR; zusammen mit unseren Beratern und Juristen arbeiten wir einen entsprechenden Gesellschaftervertrag aus.
  • Unsere Architekten Gekeler-Bäuerlein erstellen eine perspektivische Skizze: So könnte einmal der Blick in den Innenhof unserer Wohnanlage aussehen:

Januar 2007

  • Wir beschließen, das Wohnprojekt in der Rechtsform einer Genossenschaft zu bauen und zu führen.
  • Jetzt. wo es konkret wird, müssen wir uns auch schon mal etwas genauer mit Finanzierungsfragen befassen: In ausführlichen Einzelgesprächen mit unserem Finanzberater Uwe Doer klären die Mitglieder der Kerngruppe individuell ihre finanziellen Möglichkeiten.
  • Unsere Infoabende stoßen nach wie vor auf lebhaftes Interesse.

Dezember 2006

  • Die Kerngruppe hat eine weitere Partei aufgenommen; jetzt sind wir schon acht!
  • Unsere Architekten Gekeler-Bäuerlein haben bereits erste Ideen entwickelt, wie der Masterplan in eine für uns geeignete Architektur umgesetzt werden könnte. Hier ein Beispiel (und hier gibt's das Bild in höherer Auflösung - 580 kB)

November 2006

  • Ein weiteres Mitglied ist zur Kerngruppe dazu gestoßen. Jetzt sind wir sieben Parteien.
  • Die Projektgruppe will im oberen Teil des Grundstücks bauen. Mittlerweile gibt es einen Lageplan der Gebäude in diesem ersten – unserem – Optionsabschnitt (rot): (hier gibt´s das Bild in höherer Auflösung – 900 kB)

Stadtratssitzung am 24. Oktober 2006

Der Stadtrat der Stadt Landau beschließt in seiner Sitzung am 24. Oktober einstimmig den Masterplan für das vorgesehene Baugebiet an der Haardtstraße. Alle Fraktionen loben das Vorhaben, würdigen das Engagement des Vereins und der Projektgruppe und sagen ihre Unterstützung zu. Und so sieht der Masterplan aus: (hier gibt´s das Bild in höherer Auflösung – 750 kB)

2. Bürgerforum der Stadt Landau am 17. Oktober 2006:
"Wir machen das gemeinsam – Wohnprojekte als Genossenschaften"

Unser Projektberater Rainer Kroll stellt das Modell einer genossenschaftlichen Finanzierung und Verwaltung eines Wohnprojekts vor. Die Genossenschaftsidee stößt auf äußerst positive Resonanz bei den Zuhörern. Die Mitglieder der Kerngruppe können sich gut vorstellen, das Projekt Generationenhof in einer solchen Rechtsform umzusetzen.

Sommer 2006

  • Zwei weitere Parteien sind Mitglieder der Kerngruppe geworden. Jetzt sind wir 6 Parteien mit 12 Personen im Alter von 8 bis 70 Jahren. Unser Durchschnittsalter liegt jetzt bei 48,8 Jahren.
  • Die Verhandlungen mit der Stadt Landau gehen grundsätzlich gut und in konstruktiver Atmosphäre voran; manchmal wünschen wir uns jedoch einen etwas weniger zähen Verlauf.
  • Wir konzentrieren uns auf das Grundstück in der Haardtstraße und versuchen, dafür ein akzeptables Angebot der Stadt zu erhalten. So sieht das Gelände derzeit aus: (hier gibt´s das Bild in höherer Auflösung – 160 kB)

April/Mai 2006

  • Am 21.-21. April findet der Expertenworkshop statt: Vertreter der Stadt Landau, verschiedene Architekten- und Planerteams, unsere Projektberater und wir brüten zwei Tage lang über mögliche städtebauliche Gestaltungen des Baugebietes.
  • Ab 3. Mai werden die Ergebnisse des Workshops öffentlich als Ausstellung im Landauer Rathaus präsentiert. Zum Glück stößt der Entwurf unseres Planungspartners Gekeler-Bäuerlein auf ausgesprochen positive Resonanz.

Januar 2006

Stadtrat und Bauausschuss beraten über unser Anliegen und kommen zu folgenden Entscheidungen:
  • In einem zweitägigen Expertenworkshop mit verschiedenen Architekten soll ein städtebaulicher Entwurf zu dem Gelände erstellt werden.
  • Die Rahmenbedingungen für die Bebauung sollen in einem Masterplan festgehalten werden.
  • Zu den Bereichen Lärm, Boden/Altlasten und Grundwasser werden fachliche Gutachten erstellt werden.

Dezember 2005

  • Wir erstellen eine Sitzungsvorlage für Stadtvorstand und Bauausschuss mit unseren Vorstellungen und Wünschen zum Areal „Haardtstraße“.

  • In der Mitgliederversammlung des Vereins "Aktiv altern e.V." wird beschlossen, die Wohnprojekt-Initiative als selbständige Abteilung des Vereins zu führen.

November 2005

Angesichts der zunehmenden Menge und Komplexität unserer – komplett ehrenamtlichen! – Arbeit  beschließen wir klare Zuständigkeiten und Aufgabenverteilungen innerhalb der Kerngruppe.

Oktober 2005

  • Erneute Präsentation der Ausstellung "Zusammen planen – gemeinsam wohnen".
  • 20. Oktober: Dialog Baukultur – Bürgerforum: Bürger als Bauherren, Bauen mit Baugemeinschaften.
  • Fachvortrag von Holger Bollwerk (Freiburg) und Rainer Kroll (Karlsruhe)

Herbst 2005

Wir treten in eine zweite Verhandlungsrunde mit dem Bauamt der Stadt Landau an. Gemeinsam mit der Stadt halten wir nach weiteren innerstädtischen Grundstücken Ausschau und prüfen, ob diese für unsere Zwecke in Frage kommen könnten. Das "Areal Haardtstraße", ein dreieckiges Grundstück von ca. 15000 m² im Norden der Landauer City, scheint am ehesten geeignet zu sein. Wir beschließen dieses Gelände näher in Augenschein zu nehmen.

Sommer 2005

  • Öffentlichkeitsarbeit: Festlegung auf die Projektbezeichnung "Generationenhof Landau", Einigung auf ein Logo, Entwurf und Druck eines Flyers.

  • Präsentation und Diskussion der Bewerbungen um das Grundstück "Baubetriebsamt" beim Bausschuss der Stadt Landau: Unsere Bewerbung für ein Wohnprojekt auf diesem Grundstück wird zugunsten eines Investors, der dort ein Hotel errichten will, abgelehnt.

  • Der Stadtrat der Stadt Landau beschließt jedoch am 15. Juli die grundsätzliche Unterstützung unseres Vorhabens: "bei der weiteren Verwirklichung soll das Bauamt behilflich sein …"

Februar/März 2005

Wir treffen uns zu ersten offiziellen Projektwerkstatt-Terminen mit Tagesordnungen, Beschlüssen und Protokollen. Themen und Inhalte sind u.a.: Erstellung und Weiterentwicklung einer Konzeption, Zusammensetzung der Kerngruppe, Aufnahme/Integration von neuen Mitgliedern.

November 2005

Wir binden uns vertraglich an die unten genannten Partner für Projektentwicklung und Architektur.

2004

  • Erste Selbstverpflichtung der Projektgruppenparteien in Form einer Einzahlung von 200 Euro.
  • Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro "gekelerbäuerleinarchitekten" und mit der Projektberatung "wohnprojekt+ - Beratung und Entwicklung GmbH" (beide Karlsruhe)
  • Die Initiative beschließt, das Projekt als Baugruppenmodell durchzuführen.
  • Wir bewerben uns bei der Stadt Landau um das Grundstück des Baubetriebsamts (direkt an der Queich, gegenüber der Stadtbibliothek).

2002 / 2003

  • Gründung der Projektgruppe; erste schriftliche Fixierungen der Ziele und Inhalte
  • Aktionen: Intensivtage; Besuch bestehender Projekte; Supervision
  • "Zusammen planen – gemeinsam wohnen" (Wanderausstellung des "Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.")
  • Info-Reihe mit verschiedenen Architekten und der Schirmherrin Christine Baumann

Dezember 2001

Gründung des Vereins "Aktiv Altern e.V." mit dem Ziel, das Wohnprojekt darin zu verorten.

Seit 1999

Einige engagierte BürgerInnen aus Landau und Umgebung beschäftigen sich mit Fragen des gemeinschaftlichen und generationenübergreifenden Wohnens. Sie tauschen sich aus, nehmen Kontakte auf, entwickeln erste Ideen, sondieren das Interesse von Parteien, Behörden, Vereinen und Verbänden und ergreifen erste Initiativen für die Realisierung eines entsprechenden Wohnprojekts.